Last Minute Heimsieg gegen SK ADmira

In der 3. Runde der Landesliga Ost traf am Samstag die Union Metallbau Blauensteiner Naarn auf die SK ADmira aus Linz. Knapp 300 Zuschauer kamen bei regnerischem Wetter ins Donauwell-Stadion um der Panholzer-Elf beim Kicken zuzusehen. Die Anfangsphase verlief beiderseits weitestgehend ereignislos. Die Linzer mit gutem Kombinationsspiel aus einer gesicherten Abwehr heraus agierend fanden kein Mittel ins letzte Drittel. Die jungen Naarner mit gewohnt starkem physischen Einsatz und gutem Tempo waren insbesondere nach vorne zu überhastet unterwegs. So neutralisierten sich beide Parteien um den Mittelkreis herum und es brauchte bis zur 15. Spielminute ehe Cem Aygün einen ersten Warnschuss aus gut 25 Metern abfeuerte – zu zentral.

In der Folge gewannen die Heimischen mehr Spielanteile, aber auch SK ADmira kam zur ersten Torchance. Schmidsberger knallte von der rechten Seite kommend einen Schuss ans Außennetz (32.). Kurz drauf, Staunen und Genießen in Naarn. Ballverlust auf der Mittelauflage durch Sokrat, ein zwei Stationen zu Cem Aygün und der Mann für die besonderen Tore haut das Leder aus 20 Metern mit dem Linken genau ins rechte Kreuzeck – 1:0 (34.). Was für eine Hütte! Die Nagl-Elf vom Rückstand aber alles andere als geschockt. In der 39. Minute sofort die Riesenchance aufs 1:1 – Hereingabe von rechts durch Sokrat auf den zentral positionierten Philipp, doch Martin „die Katze“ Schweiger taucht mit einem sensationellen Reflex ins rechte Eck ab und hält.

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Nach dem Pausentee die Partie abermals ausgeglichen. Die ersten Chancen auf das wichtige 2:0 vergeben zuerst Max Kranzl (61.) und dann Michael Höbarth (70.). Und so bleiben die Gäste aus Linz stets im Spiel und legen in der Schlussphase nochmals zu. In der 77. Spielminute geht Weidinger rechts am Flügel durch, flankt zur Mitte und Schmidsberger versenkt die Kugel mit dem Kopf zum 1:1 Ausgleich. Alles andere als unverdient zu diesem Zeitpunkt, da die Panholzer-Truppe zu passiv und ideenlos das 1:0 zu verwalten versuchte. Doch das Match hatte noch einige Highlights zu bieten.

Zuerst versenkt Philipp eine Rückgabe auf seinen Schlussmann fast im eigenen Tor (84.) – zum Glück für die Gäste schrammt der Ball jedoch Millimeter am Pfosten vorbei. Die darauffolgende Ecke mündet in einen perfekt gespielten Konter (85.). One-Touch-Football vom eigenen 16er über sieben Stationen in 10 Sekunden vor das Naarner Gehäuse – Abschluss zum 1:2? … Fehlanzeige! Keeper Martin Schweiger pariert abermals. Und so kommt es in der Nachspielzeit, wie es kommen sollte. Freistoß von der Mittelauflage. Kapitän Dominik Tauber bringt das Leder in den gegnerischen Sechzehner, wo Goalie Schöffmann etwas übermotiviert aus seinem Kasten kommt und etwa 12 Meter vor dem Tor die Kugel direkt zum eingewechselten Georg Wagner faustet. Dort nimmt unser „Schorli“ den Ball mustergültig an, behält die Ruhe und hebt ihn gekonnt ins Tor – 2:1 (91.). Der erste Meisterschaftssieg vor heimischen Publikum seit dem 15. April (Anm. d. Red. 4:0 gegen Doppl/Hart).

 

Stimmen zum Spiel: 

„Den Dreier nehmen wir mit. Heute hatten wir definitiv das Glück, das wir die letzten Wochen nicht hatten.“
Sektionsleiter Markus Lugmayr-Lettner

„Es war bestimmt nicht die beste Leistung heute. Wir taten uns von Anfang an schwer ins Spiel zu kommen und unseren Rhythmus zu finden. Dennoch – super für die Jungs, dass sie sich mit dem Sieg belohnen konnten. Der letzte Naarner Sieg war nun doch schon etwas länger her!“
Co-Trainer Thomas Lettner

 

 

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