Ein magerer Punkt zu Hause gegen St. Ulrich

Unter der Leitung von Schiedsrichterin Julia Baier begegneten sich am Samstag im Donauwellstadion die Union Metallbau Blauensteiner Naarn und der Aufsteiger St. Ulrich. Während die Heimischen mit zwei Siegen und zwei Unentschieden die Niederlagenserie (3 Niederlagen in Folge) im September stoppen konnten, kämpfen die Jungs von Coach Jörg Renner gegen den Abstieg. Die erste Spielhälfte verlief ohne nennenswerte Großchancen. Der böige Wind beeinträchtige den Spielfluss doch deutlich – sowohl Naarn als auch St. Ulrich im Spielaufbau mit zahlreichen Fehlern und nur in der Zweikampfführung mit der nötigen Entschlossenheit. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit Manuel Bauernberger mit der dicken Möglichkeit aufs 1:0 – nach einem Doppelpass steht er am Fünfereck plötzlich alleine – der aufmerksame Genshofer kann aber parieren.

In der zweiten Halbzeit, begünstigt durch den Rückenwind oder aufgeweckt durch die Pausenansprache von Coach Panholzer, die jungen Naarner mit etwas mehr Zug in Richtung Heimtor. In der 47. Minute knallt Max Kranzl einen Volleyschuss knapp am linken Pfosten vorbei. Kurz danach die stärkste Phase der Renner-Elf. Zuerst wird ein Schmidthaler-Freistoß geklärt (49.) – anschließend prüfen Schmithaler und Dutzler den sicheren Martin Schweiger (52.). Dann aber wieder die Heimischen mit einer sehenswerten Einzelaktion von Michael Bertl Höbarth, der das Leder aus der Distanz an die Querlatte donnert (56.). Die letzte halbe Stunde die Heimischen zwar mit mehr Ballbesitz und den besseren Möglichkeiten – am Ende jedoch mit zu wenig Durchschlagskraft und Geilheit vor dem Tor. So blieb es in einer unterhaltsamen, aber eher durchschnittlichen Landesliga-Partie beim 0:0-Unentschieden.

Großes Lob an die U24-Mannschaft, die sich im Vorspiel mit 6:0 (2:0) durchsetzte und den Platz an der Sonne weiter inne hält. Für Naarn erfolgreich: Elias Aschauer (15.), Enes Cavusoglu (45.), Sebastian Brunner (52.), Sebastian Kreimer (63., 86.) und Lukas Fabian.

 

„Positiv ist natürlich, dass wir jetzt 5 Spiele ungeschlagen sind und defensiv mit lediglich 1 Gegentor aus 4 Spielen wieder Stabilität besitzen. Nichtsdestotrotz – nach vorne fehlen uns zum einen das nötige Glück und zum anderen auch die Ideen und Mittel im letzten Drittel. Das zieht sich leider durch den gesamten Herbst – dennoch hoffe ich, dass wir in den letzten beiden Partien die Hütte treffen und uns die offenen 6 Punkte holen.“ 
Sektionsleiter Markus Lugmayr-Lettner

 

 

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